13.07.2009

The Beast from 20.000 Fathoms (Kurzreview)

Titel: Panik in New York
Originaltitel: The Beast from 20.000 Fathoms
Darsteller: Paul Hubschmid; Paula Raymond; Cecil Kellaway; Kenneth Tobey; Donald Woods; Lee Van Cleef; Steve Brodie
Altersfreigabe:
Ab 12 Jahren
Genre:
Horror; Science-Fiction
Erscheinungsjahr:
1953
OfDb-Bewertung:
6.62
Trailer?:
Eng.: Yes De.: Nein

'The Beast from 20.000 Fathoms' (in Deutschland 'Panik in New York') ist ein Meilenstein der Monsterfilmgeschichte. Für die damalige Zeit in der er veröffentlicht wurde war die Stop Motion-Technik ein Wunderwerk der Filmkunst.

Im Film geht es um einen Dinosaurier, der durch Atomtest im Eis aus seinen kalten Grab gesprengt wird und auftaut. Während es im Schnee herumstapft wird es von einen der Wissenschaftler gesehen doch keiner glaubt ihm und er gerät sogar in psychatrische Behandlung.
Währenddessen macht sich der Dinosaurier auf den Weg nach New York und zerstört alles mögliche was ihm in den Weg kommt. Auch die Stadt New York selber wird zertrümmert. Spätestens da merken alle, dass der für verrückt gehaltene Wissenschaftler doch Recht hatte und versuchen mit aller Kraft das Monster loszuwerden. In einen Vergnügunspark gibt es dann den Showdown!


Das erste mal sah ich einen Ausschnitt aus 'The Beast from 20.000 Fathoms' im Film 'Gremlins 2'. Jetzt hab ich den Film auch mal ganz gesehen und kann sagen: Für die 50er Jahre ist der Film wirklich gut.
Die Stop Motion-Technik steckt dabei zwar noch in den Kinderschuhen, aber das Ergebnis dieser damals neu entdeckten Technik trägt eben wegen seiner besonderen Art und Weise zur Atmosphäre bei. Ich meine, wenn du den Film siehst denkst du dir wirklich: "Yeah, das ist die alte Schule!"
Die Story wurde dabei wohl eher nicht sehr ausgereift, oder dieses Konzept war damals auch noch neu. Ich weiß es nicht. Jedenfalls handelt es sich hierbei um die typische Sache die schon in tausenden Filmen verarbeitet wurde: Ein Typ hat etwas Bedrohliches gesehen und keiner glaubt ihn, bis es zu spät ist.
Ich hab das Gefühl die neue Technik stiehlt dem ganzen Film die Show. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Zuschauer damals einen Dreck für die Story gaben und nur das Monster sehen wollten.
Naja, mir ging es jedenfalls teilweise so. Meiner Meinung nach hätte mehr Monster drin sein können. Aber wahrscheinlich war das damals zu aufwendig für die Filmemacher.
Trotzdem, wenn man gerne alte Filme guckt, dann ist das hier auf jedenfall ein Must-see.

Fazit:
Der Film hat einen gewissen Charme, aber die Story lässt zu wünschen übrig. Ein Meilenstein der Filmgeschichte, aber heutzutage nur noch eine nette Kleinigkeit.

Was habe ich gelernt?
Dinosaurier mögen keine Achterbahnen.

Niveau: (2.5/5)
Story: (2.5/5)
Darstellung: (3/5)
Schauspieler: (4/5)
Grusel/Horror: (2/5)

Insgesamt: (3/5)

Kommentare:

  1. Man darf nicht vergessen, daß der Film zwar wegweisend für seine Zeit und quasi auch eine Ouvertüre für den japanischen Kaiju war, aber Harryhausens Vorbild Willis O'Brien mit The Lost World (1925) und King Kong (1933) schon lange vorher und imho auch perfekter Städte in Schutt und Asche legte. The Beast from 20.000 Fathoms war eben mehr ein B-Movie.

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  2. Den original "King Kong" habe ich erst später gesehen. War davon nicht so begeistert, weiß aber auch nicht mehr genau warum. Aber auch, wenn es schon vorher bessere Filme dieser Art gab, ist und bleibt "The Beast from 20.000 Fathoms" ein ziemlich guter Stop-Motion Film für seine Zeit. Auch wenn es nur ein B-Movie ist. ^^
    Vielleicht hab ich auch ein wenig übertrieben gewirkt, als ich es einen Meilenstein der Filmgeschichte nannte, aber ich glaube schon, dass man es zu "Lost World", "King Kong" und Ähnliches gut dazu packen kann. Auch wenn es technisch nicht so gut war, wie die Vorgänger. So weit ich weiß, gilt "The Beast from 20.000 Fathoms" allgemein immer noch als ein filmgeschichtlich bemerkenswertes Werk.

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