12.02.2010

Cloverfield (Review)

(Original-)Titel: Cloverfield
Herstellungsland:
USA
Regisseur: Matt Reeves
Darsteller: Lizzy Caplan; Jessica Lucas; T.J. Miller; Michael Stahl-David; Mike Vogel; Odette Yustman
Altersfreigabe:
Ab 12 Jahren
Genre:
Action; Science Fiction; Thriller
Erscheinungsjahr:
2008
OfDb-Bewertung:
7.17
Trailer?: Eng.: Yes De.: Ja


Ich bin einer der wenigen, der diese Videocam-Filme wie "[REC]" oder "Blair Witch Project" wirklich mag. Deshalb habe ich mich vor ein paar Tagen spontan Cloverfield gekauft und vorgestern angesehen.

Für die die nicht wissen worum es geht: Es geht um eine Gruppe von 4 Menschen. Der Film beginnt auf einer Abschiedsparty für einen der Hauptcharakteren der eigentlich wegen einer Beförderung bald nach Japan reisen soll. Einer der Partygäste bekommt halt den Auftrag mit der Videocam rumzugehen und diverse Abschiedsnachrichten zu filmen. Es ist eine gewöhnliche Party, bis auf einmal ein heftiges Erdbeben die fröhliche Stimmung unterbricht. Man stürmt auf's Flachdach des Gebäudes um sich umzusehen. Oben angekommen sieht man auf einmal ein anderes Gebäude zusammenbrechen. Panik bricht aus. Es stellt sich dann irgendwann heraus, dass eine riesige, unbekannte Kreatur die Stadt zerstört. Die 4 Leute, die man dann während des Films praktisch verfolgt, haben einen Plan: Sie wollen erst eine Freundin helfen, die ihn Not ist und dann irgendwie aus dieser Stadt abhauen. Natürlich wird die Videocam dabei immer mitgenommen und alles wird dokumentiert.

Der Film glänzt mit einer richtig schönen bedrohlichen Atmosphäre. Ab dem Erdbeben am Anfang bleibt die Spannung konstant und ich habe wirklich ein wenig mit den Protagonisten mitgefiebert.
Das Cloverfield Monster ist wirklich bloß eine lebendige Katastrophe. Vorallem, weil ich beim Thema "Riesenmonsterfilme" nur so ein Scherz-zeug wie Godzilla gewöhnt bin, hat mich das echt umgehauen. Das Vieh wirkte wirklich echt bedrohlich. Und hässlich war dazu auch noch...
Die Effekte sind großartig. Die einstürzenden Häuser, Explosionen und das Monster selber sehen alle samt super aus. Es kam mir alles gar nicht so unrealistisch vor. Ich meine, natürlich wo sollte so ein Viech in Wirklichkeit herkommen, aber WENN es passieren würde, würde die Welt bestimmt genauso reagieren wie im Film.
Was ich allerdings nicht so gut fand war zum einen die wirklich kurze Laufzeit von 1 Stunde und 10 Minuten und zum anderen, dass die Kameraführung manchmal nicht sehr realistisch waren. Z. B. an einer Stelle geraten die 4 Hauptpersonen zwischen Militär und Monster und verstecken sich dort ein paar Minuten zwischen den parkenden Autos. Dabei hätte er locker gute Aufnahmen vom Monster machen können, stattdessen filmt er aber die meiste Zeit nur die andere Straßenseite auf der die anderen Hauptpersonen sind. Nur ab und zu kommt mal ein kurzer Schwenk in Richtung Monster, dann aber so, dass das Auto im Weg ist und man kaum was sieht. Das kam mir echt komisch vor, man hat total gemerkt, dass das extra war, um das Monster geheimzuhalten oder sonst was. Ich meine, wenn man schon mit einer Videocam bei einem Monsterangriff rumrennt, dann würde doch jeder normaler Mensch auch das Monster selbst filmen, wenn er die Möglichkeit hätte.

Naja, alles in allem ist Cloverfield ein wirklich guter aber kurzer Film. Ich könnte mir den immer wieder ansehen.

Ich vergebe 8 von 10 Punkten.

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