12.06.2010

"The Descent - Abgrund des Grauens" (2005) [Kurzreview]

Im Jahre 2005 erzählte mir ein sehr guter Kumpel vom Film "The Descent - Abgrund des Grauens". Er erklärte es mir als einen Horrorfilm, in dem Frauen in einer Höhle von Gollum-artigen Viechern gejagt werden.
Seitdem stand der Film auf meiner "Must-See"-Liste. Gestern hatte ich dann endlich die Chance es zu sehen. Um Mitternacht lief es auf ProSieben. Höchstwahrscheinlich sogar ungeschnitten.

Es geht um mehrere Freundinnen, die also aus Hobbygründen in eine unerforschte Höhle klettern, in der Hoffnung, dass sie der Höhle dann als erste Besucher einen Namen geben dürften. Allerdings wird ihnen der Rückweg durch eine zusammenbrechende Höhle abgeschnitten und auf der Suche nach einen Ausweg treffen sie dann auf diese mutierte Menschenrasse. Die muss dort unten schon seit Jahrtausenden gelebt habe, denn die "Tiere" haben sich perfekt an das Leben in der völligen Dunkelheit dort angepasst. Und ja, sie sehen aus wie Gollum.
Sie sind blind, haben blasse Haut, können an Wänden und Decken rumklettern und geben komische Schrei und Knatter-geräusche von sich.
Sie ernähren sich von Tieren, dass sie nachts draußen jagen.

Von dem was ich hörte, habe ich ja gedacht, es wäre ein Film der nur auf Blut und Brutalität aus wäre. Also, dass man direkt in die Situation reingeschmissen wird und nur noch zu sieht, wie die Hauptfiguren von den Monster zerfleischt werden, aber nein!
Der Film spendet eine Menge Zeit um Atmosphäre aufzubauen, erzählt auch noch ein wenig Hintergrundgeschichte der Figuren und lässt die Charaktere lang genug auf dem Bildschirm rumlaufen, damit man auch irgendwann anfängt sich für sie zu interessieren. Andere Horrorfilme machen ja oft den Fehler, dass sie schon in den ersten 10 Minuten jemanden töten lassen und dann eine große dramatische Szene drauß macht. Aber als Zuschauer lässt einen das dann total kalt, weil man das Opfer einfach nicht kannte.
Bei "The Descent" hatte man genug Zeit um die Frauen und ihre verschiedenen Charaktereigenschaften kennenzulernen.
Als sie dann den Gollums begegneten war auch die Action gut gemacht. Und vorallem wurde es nicht so monoton gemacht, dass sich Menschen und Gollums nur gegenseitig abschlachten. Es gibt auch Unfälle, als zum Beispiel jemand einen Abgrund hinunterstürzt oder als sie sich im Eifer des Gefechts gegenseitig umbringen oder verletzen.
Während sie auf der Flucht sind gibt es dann auch noch hin und wieder interessante Kletteraktionen und ein Konflikt entsteht zwischen den Freundinnen. Das Ende bot auch nochmal ein paar nette Twists.

Alles in allem wurde man mit genug Abwechslung bedient. "The Descent" zeichnet sich durch eine gutgemachte Story, schön aufgebauter Atmosphäre und einem klasse Look, der einen klaustrophobisch werden lässt, aus.
Auf jedenfall sehr sehenswert und auch DVD-reif. Jetzt bin ich sehr gespannt auf den 2. Teil!

Ich vergebe 7,5 von 10 Punkten.

Song of the Week

Seit Monaten höre ich das Lied nun schon rauf und runter und es ist einfach nicht tot zu hören!
Es ist einfach eines der besten Punk/Metal-Songs die ich je gehört habe, absolut alles ist richtig gemacht worden.

Unholy Confessions von Avenged Sevenfold

06.06.2010

"Cowboys & Aliens" News

Ich hab gerade die Imdb-Seite zu "Cowboys & Aliens" angesehen. Die skurille Comicverfilmung von der ich schon mal geschrieben hatte: 24.9.09

Die Imdb-Seite weist erstaunliche Informationen vor: Harrison Ford (Star Wars; Indiana Jones) und Daniel Craig (James Bond: Casino Royal; Ein Quantum Trost) spielen mit.

Es gibt sogar schon Veröffentlichungstermine! Die Amis können den Film ab 29. Juli 2010 sehen und wir deutschen werden bis zum 4. August 2010 warten müssen.
Das wäre eventuell ein Film zu dem ich meine Freunde einladen werde, da es im gleichen Monat wie mein Geburtstag ist. Auf jedenfall werd ich den Film sehen.

Trailer oder Bilder gibt es wohl noch nicht, jedenfalls hab ich nichts gefunden. Aber es gibt inzwischen einen ausführlichen Plot: Link

Die Produktionsfirma ist übrigens Dreamworks, also können wir gute CGI erwarten.

"Predators" Kinotermin

In Deutschland wird der Film am 8. Juli anlaufen.
Also, sichert schon mal das Geld und sichert euch eventuell eine Erwachsenenbegleitung, wenn ihr selber noch nicht volljährig seid. Der Film wird definitv ab 18 sein.

Und seht euch doch mal die Imdb-Seite an. Die beinhaltet viele Infos sowie Trailer und Fotos.

Neue Filmlinks

Heute habe ich zwei tolle Links zum Thema Filme gefunden.

Zum einen Medusis X. Eine Seite, die ganze nach meinen Geschmack unbekannte und skurille Filme vorstellt und reviewt. Oder habt ihr schon mal von Filmen gehört wie "Attack Girls’ Swim Team Versus the Undead" oder "Sharkman - Schwimm um dein Leben " gehört? Aber Achtung, die Seite ist nichts für Kids. Da auf der Seite sehr viel Trash behandelt wird, geht es auch oft um nackte Haut und jede Menge Blut. ;-)

Zum anderen DVD-Sucht. Jede Menge Reviews (Man kann glaube ich auch eigene dort uploaden) und alles was ein DVD-Fan so wissen muss. Zum Beispiel gibt es eine Datenbank mit Anleitungen um sämtliche DVD-Player Regionalcodefrei zu schalten, um auch importiere DVD's sehen zu können. Stöbert mal durch!

05.06.2010

Predator nicht mehr indiziert und FSK16

Nach 22 Jahren indiziert wurde der Klassiker "Predator" mit Arnold Schwarzenegger auf Anfrage der Produktionsfirma noch mal geprüft.
Das Ergebnis: Der Film ist ab jetzt UNGESCHNITTEN legal zu kaufen und hat auch nur ein FSK16.

Also, falls ihr die DVD schon im Regal im Laden gesehen habt mit dem FSK16-Sticker drauf und euch dachtet, dass wäre nur eine geschnittene Fassung, dann habt ihr höchstwahrscheinlich falsch gedacht. Rennt lieber nochmal zurück und kauft es! :D

Gleichzeitig mit dem Re-Release gibt es den Film nun auch auf blu-ray in der sogenannten Ultimate Hunter Edition.
Wer einen blu-ray Player hat, greift vielleicht lieber da zu.


Bild: gordonandthewhale.com

Song of the Week

Der Song dieser Woche ist

Feuer frei von Rammstein



Das Video zeigt zwar Ausschnitte von Terminator 2, aber der Song wurde nicht in dem Film benutzt. Stattdessen kann man den Song aber in "Triple X - xXx" mit Vin Diesel hören.

03.06.2010

Ein Werk Gottes (2004) [Kurzkommentar]


Auf Tele 5 lief heute nachmittag das Drama "Ein Werk Gottes" mit Alan Rickman (Stirb Langsam; Harry Potter) und Mos Def (16 Blocks; Abgedreht).

Der Film ist nach einer wahren Geschichte aus den 30er Jahren, zur Zeit der Rassentrennung in Amerika. Es ging um den schwarzen Schreiner Vivien Thomas, der als Aushilfe für Doktor Alfred Blalock in einem Krankenhaus anfing. Dr. Blalock forschte gerade an einem Weg, am offenen Herzen zu operieren. Als er bemerkte, dass seine Aushilfe, die eigentlich nur dafür da war um zu putzen und um sich um die Versuchshunde zu kümmern, eine gutes Wissen zu dem Thema aufwies, lies Blalok sich bei seinen Testoperationen von Thomas beraten und helfen.
Sie arbeiten jahrelang zusammen und kommen der Lösung immer näher, doch die Rassentrennung stellt ihnen und vorallem Thomas immer wieder ein Bein.

Neben dem ganzen Billig-Monstermüll zeigt Tele 5 also auch mal ein wenig Qualitätskost.
"Ein Werk Gottes" ist ein klasse inszeniertes Drama über Rassismus, Freundschaft und natürlich Medizin. Das Thema war interessant und selbst wenn man von dem ganzen Medizingeschwafel kaum was versteht, wurde es nie langweilig denn man hat sich immer gefreut, wenn einer der beiden Protagonisten einen Geistesblitz hatte. Überhaupt kamen die beiden Hauptpersonen sehr sympathisch rüber und spätestens am Ende hatte man wirklich das Gefühl als würde man die beiden richtig gut kennen.
Da die Geschichte ja auch noch wahr zu sein scheint, kann ich sogar sagen, dass ich mal wieder was gelernt habe.
Vivien Thomas und Alfred Blolak hat es wirklich gegeben und sie haben die moderne Herzoperation eingeleitet.

Sehr gut gemachtes, viel zu unbekanntes Drama. Auf jedenfall sehenswert!


Ich vergebe 7 von 10 Punkten.

Prequel zu John Carpenters "The Thing"!!

Das ist eine Nachricht, die mich wirklich aufs übertriebenste erfreut.

Es ist ein Prequel zu John Carpenters großartigen Mindfuck "The Thing". Die Story spielt also vor dem Geschehnissen in Carpenters Film.

Es ist offiziell angekündigt, also kein Gerücht und es sind schon viele Fakten bekannt. Sowie die Drehorte (Kanada, Kolumbien) und die Schauspieler (u.A. Mary Elizabeth Winstead [Final Destination 3; Black Christmas] und Joel Edgerton [King Arthur; Star Wars Episode III; Smokin' Aces].
Das Drehbuch wird/wurde geschrieben von Ronald D. Moore (Nightmare on Elm Street [2010]) und Eric Heisserer (Battlestar Galactica) und Regisseur ist Matthijs Van Heijningen.

Drehbeginn war am 15. März und fertig sein soll das ganze dann nächstes Jahr.

Ich bin sehr gespannt was dabei rauskommt!

Quelle: Upcominghorrormovies.com

01.06.2010

Rollercoaster Tycoon Verfilmung

Sony Pictures haben sich die Rechte an den Aufbauspielen der Rollercoaster Tycoon-Serie besorgt und nun sollen diese Spiele verfilmt werden.
Es wird eine Mischung aus CGI und Realfilm.
Drehbuch wird geschrieben von David Ronn und Jay Scherick.

Ich frage mich, wie die auf die Idee kamen Rollercoaster Tycoon zu verfilmen. Und vorallem frag ich mich, wieso zwei Leute am Drehbuch arbeiten. Aber egal, auf das Ergebnis bin ich total gespannt und wenn die Idee die Produktion überlebt, werd ich mir den Film 100%-tig ansehen.

Ice Spiders (2007) [Kurzkommentar]

Ice Spiders (2007)

Heute lief es auf Tele 5 und ja, ich hab's mir angetan.
Ich bin ein Trashfan und sehe gerne offensichtlich billige und schlechte Filme. Und heute Abend kam sowieso nichts im TV.

Es ging darum, dass man Gene einer steinzeitlichen Spinne gefunden hatte, aus der man 6 gentechnisch veränderte Riesenspinnen züchtete. Zur Sicherheit tat man das alles in einer eiskalten Gegend, denn man wusste, dass normale Spinnen im Eis nicht überleben.
Natürlich brechen die Spinnen aus und natürlich macht ihnen die Kälte überhaupt nichts aus. Die Zivilisten versuchen zu überleben und die Spinnen zu töten und die Forschungstypen versuchten die Spinnen lebend zu fangen und würden dafür sogar Menschen töten.
Also absolut typische, unkreative Story die in fast jedem schlechten Monsterfilm benutzt wird.

Der Film war auf jedenfall schlecht. CGI war für'n Arsch, vorallem die schwarze Spinne von den 6 Spinnen sah aus wie eine der schlechtesten 3D-Gebilde die ich je gesehen habe. Kein bisschen Detail, nur schwarze nackte Kugeln aneinander gepackt.
Die anderen Spinnen hatten wenigstens eine Textur - also Muster und Farben- aber waren trotzdem weeeeit entfernt von Realistik.
Die Story war eine für schlechte Monsterfilme typische 08/15-Story und es gab viele sehr dumme Situationen. Zum Beispiel haben sie eine Türe von einer Seite verbarrikadiert, obwohl die Tür in die andere Richtung aufgeht... Sehr sinnvoll.
Und die Riesenspinnen haben überall angenagte Teile von toten Menschen oder Tieren rumliegen gelassen. Welche Spinne hinterlässt seine Opfer in dieser Form?! Spinnen spritzen Gift in ihr Opfer, dass die inneren Organe verflüssigt und saugen es auf! Sie beißen keine Stücke Fleisch aus dem Körper wie Tiger oder Löwen!
So was und andere lächerlich dumme Sachen lassen den Film ganz und gar nicht gut aussehen. Das alles ist so dumm, dass sie wirklich nur lächerlich und kein wenig lustig sind.
Ich könnte noch eine sehr lange Review schreiben, aber ich glaube das ist nicht nötig.
Unterhaltsam war der Film jedenfalls keineswegs; das coolste am ganzen Film ist wirklich das Cover.
Ich guck lieber nochmal "Arac Attack".

Ich vergebe 4 von 10 Punkten.

Johnny English 2 Infos

Okay, viel ist nicht bekannt und die folgenden Infos sind auch nicht unbedingt wahr.

Regie führt Oliver Parker.
Voraussichtlich wird der Dreh im August beginnen und demnach wird der Film 2011 ins Kino kommen.

Allerdings kann sich das alles noch ändern, denn der erste Teil war ein totaler Kinoflop und hat kaum Geld eingebracht. Vielleicht überlegen Universal Pictures und Working Title Productions sich es noch.

Wir werden sehen.

Wenn der Film tatsächlich gemacht wird, werde ich den aber auf jeden fall unterstützen und ihn mir im Kino ansehen.

Johnny English Sequel

Rowan Atkinson (Mr. Bean) hat ein "Johnny English" Sequel angekündigt.

Ich hab den ersten Film zwar schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, aber ich hab es als einen guten Film in Erinnerung und wollte ihn immer mal wieder sehen. Ich würde mich auf jeden fall auf ein Sequel freuen.
Mal sehen, was ich demnächst noch so für Infos darüber finden kann.

31.05.2010

Anaconda 3: The Offspring (2008) [Review]




Ich hab einen Kumpel der steht total auf Schlangenhorrorfilme und sammelt alle Filme dieser Art. Letztens hat er seine Anaconda-Quadrilogie vervollständigt und heute haben wir uns den 3. Teil davon angsehen. Wir kannten beide schon die beiden vorherigen Teile, die ich persönlich nicht besonders toll fand und um so öfter ich sie sah, um mehr wurde mir bewusst, wie schlecht die Filme eigentlich sind.
Doch nichts davon war vergleichbar mit dem dritten Teil...

Der Film handelt von einer Gruppe von Wissenschaftlern die ein Serum entwickeln, dass die Alterung stoppen soll. Sie sagen auch, dass man damit Krebs und Alzheimer heilen könnte. Das Aufhalten der Alterung funktionierte sogar, nur leider starben die Testlebewesen immer kurz davor, so sagte die Hauptdarstellerin. Nur an Schlangen schien es problemlos zu funktionieren. Deshalb hatten sie 2 Terrarien mit Testschlangen, die beide schon riesengroß gewachsen sind, denn Schlangen häuten sich und wachsen ihr ganzes Leben lang. Und wenn sie durch das Serum nicht sterben können, wachsen sie auch ins unendliche.
Jedenfalls bemerkt man schon hier, dass die (oft benutzten) CGI-Effekte unter dem Durchschnitt liegen.
Der Chef der ganzen Forschungsreihe, der angepisst ist, weil die Wissenschaflter nicht schnell genug Ergebnisse bringen, bringt die Schlangen dann zum Ausbruch, die dann durch den Wald kriechten. Ein Team von 8 Männern bekam die Aufgabe, die Schlangen zu fangen oder zu töten.

Der ganze Film ist ein totaler Rip-off von den Alien- und Predator-Filmen. Zum Beispiel haben die Schlangen einen Stachel am Schwanz der auch ganz genauso aussieht wie der von den Aliens und auch oft so benutzt wird. Zusätzlich können die Schlangen Blut aus ihren Mund spucken, dass wohl eine ätzende Wirkung hat, wenn ich es richtig verstanden habe. Dann werden auch immer Perspektiven von der Schlange gezeigt, mit seltsam veränderten Bild und dem selben Knackergeräusch, dass auch bei Predator immer zu hören ist. Und zu guter Letzt wird sogar die Szene aus Predator geklaut, in der Arnold Schwarzenegger von Schlamm überdeckt ist und ihn das böse Monster dann nicht bemerken konnte.

Die billigen Rip-Offs plus die sehr schlechten CGI-Effekte, die manchmal so armselig sind, dass man sich nur noch denkt "What the f*ck" und zurückspult weil man nicht glauben kann, was man grad gesehen hat.
Natürlich gibt es auch Fehler wie Leute die im Hintergrund lang laufen, (krasse) Logikfehler oder mehrmals benutzte Aufnahmen.
Was ganz gut war, waren Leichen und Verletzungen die mit Gummi und Latex anstatt CGI gezeigt wurden. Die sahen ganz gut aus.

Was sehr verwundert hat war, dass David Hasselhoff eine Hauptrolle spielte. Ich kenn ihn nur aus Baywatch und dem SpongeBob-Film und war wirklich erstaunt, dass er in dem Film war. Am Ende gibt es dann auch noch eine vielleicht unerwartete Wendung über ihn. Ich hab es nicht direkt erwartet, aber man hätte vorher drauf kommen können.


Alles in allem ein Film... den ich nicht mag.
Und ich wüsste auch nicht unbedingt, wie man drauf sein müsste um ihn zu mögen. Vielleicht muss man ein so krasser Schlangenfan sein wie mein Kumpel um ihn zu mögen oder vielleicht gibt es auch eine Art von Trashfans, denen der Film gefällt. Ich bin ein Trashfan, aber besonders gut fand ich den Film nicht.

Die schlechte CGI, die Logikfehler und vorallem die vielen geklauten Sachen aus den Alien- und Predator-Filmen, die ich sehr mag, gehen mir gehörig auf die Eier.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich schon schlimmeres gesehen habe.

Ich vergebe 5 von 10 Schlangenschwanzstacheln.

28.05.2010

Song of the Week

Wer kennt nicht Smosh? Ian Hecox und Anthony Padilla, 2 bekannte amerikanische YouTube Comedians die schon seit Jahren Videos machen.

Mein Song of the Week ist ein Song, von der Band I set my friends on fire. Smosh hat beim Text mitgeschrieben und das Video gemacht. Ich weiß nicht was es ist, aber ich habe den Song lieben gelernt.
Lasst euch nicht vom total hässlichen Geschrei am Anfang des Songs abschrecken. ;-)

Four Years Foreplay von I Set My Friends On Fire

Achtung: Nichts für Anti-Metaler!!



Wer nicht auf so was krankes steht, hier ein ruhiges Lied von der gleichen Band. (Absolut ohne E-Gitarre und Rumgeschreie)

Interlude von I Set My Friends On Fire

"Tekken" - Der Film zum Spiel

Gestern habe ich die Tekken-Verfilmung angesprochen. Vor ein paar Minuten hab ich dann mal ein wenig gegoogelt.

Tekken ist in den USA schon Novemer '09 im Kino gelaufen. Für Deutschland steht kein Vröffentlichungsdatum fest (weder fürs Kino, noch als DVD), aber am 1. September wird der Film in Großbritannien auf DVD erhältlich sein. Dann kann man sich den Film auch importieren lassen.

Auf YouTube hab ich einen Trailer gefunden:


Ich bin kein Tekken-Experte oder so was, aber das sieht meiner Meinung nach ganz gut aus. Endlich hat man sich mal bei einer Beat'em'up-Verfilmung auf das konzentriert, worum es hauptsächlich geht: Turnierkämpfe!
Und diese sind auch gut dargestellt, nicht wie zum Beispiel in "Mortal Kombat"... (Nostalgia Critic)

Auf Imdb.com ist der Film mit 7.9 sehr gut bewertet.
Auf Ofdb.de gibt es natürlich noch keine Bewertungen.

Ich sehe einen Hoffnungsschimmer für Videospielverfilmungen am Himmel.

27.05.2010

Noch mehr Beat'em'up Verfilmungen?

Nachdem nun schon in der Vergangenheit die Spiele "Double Dragon", "Street Fighter" und "Mortal Kombat" verfilmt wurden kam 2009 schon wieder eine neue Beat'em'up-Verfilmung raus und zwar "Street Fighter: The Legend of Chun Li".
Alle Filme waren totale Flops, was absolut typisch ist für Videospielverfilmungen.

Letztens habe ich dann gehört, dass die Spiele "Tekken" und "King of Fighters" nun auch demnächst jeweils einen Film bekommen. Ich habe sogar schon die Plakate im Internet gesehen.
Ich habe noch nicht weiter nachgeforscht, was es damit auf sich hat, aber ich sage schon vorher, dass diese wieder totale Flops werden...

Später vielleicht mehr dazu...

"Prince of Persia" im Kino gesehen [Kurzkommentar]

Am Dienstag hab ich mir den "Prince of Persia"-Film im Kino angesehen. Eigentlich bin ich kein Fan von Videospielverfilmungen, da diese sowieso immer schlecht sind und ich bin auch kein so großer "Prince of Persia" Fan. Ich hab zwar eine Menge von dem Spielen gesehen, weil ich so viele Freunde habe, die das zocken und die Spiele stehen auch auf meiner Wunschliste, aber gespielt habe ich selber noch keinen Teil.
Allerdings wollte eine Freundin von mir sich den Film unbedingt ansehen und da haben ich und ein Kumpel einfach mal spontan zugesagt.

Ohne um den heißen Brei rumzureden hier meine Meinung:
Die Effekte waren ziemlich cool, der Film hatte eine konstante Geschwindigkeit und hatte damit keine langweiligen Stellen, Charaktere und Story wurden interessant dargestellt. Vorallem den ehemaligen "Donnie Darko" Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle als Prinz Dastan fand ich sehr cool.
Es gab natürlich die ein oder andere Szene, an der ich etwas auszusetzen hatte, aber insgesamt war es ein wirklich guter Film. Jedenfalls ohne Zweifel die beste Videospielverfilmung, die ich je gesehen habe.
Ich finde es noch immer Schade, dass Disney den Film gemacht hat. Denn bei Disney kann man sich sicher sein, dass sie die FSK (Altersfreigabe) möglichst tief halten ("Prince of Persia" ist ab 12). Dabei hätte dem Film mehr Blut und Brutalität nicht geschadet. Schließlich geht es in den Spielen auch um tödliche Fallen und viel Mord und Todschlag.

Fazit: Prince of Persia ist eine gelungene Videospielverfilmung die aber auf jedenfall hätte sehr viel besser sein können. Sehenswert.

Ich vergebe 7 von 10 Punkten.

26.05.2010

Hangover (2009) [Kurzkommentar]

Achtung: Spoiler!

Ich hab gerade "Hangover" gesehen. Den großen Blockbuster letzten Jahres, der sowohl in den USA als auch in Deutschland saugut angekommen ist. Ich habe absolut gar nichts schlechtes darüber gehört, alle sagten, es sei ein super Film.
Ich selbst konnte auch nicht warten ihn zu sehen und bin auch fast ins Kino gegangen.
Letztens hat sich dann ein Freund die DVD gekauft und ihn mir vom Film schwärmend ausgeliehen. Ich hab mich natürlich schon gefreut und direkt am gleichen Abend die DVD ins Laufwerk geschoben.

Was ich dann sah war deutlich unter meinen Erwartungen. Kein Witz hat mich wirklich gepackt, ich musste kein einziges Mal lachen. So ziemlich nichts an dem Film hat mich wirklich erstaunt, was wohl auch daran liegen kann, dass die ganzen Überraschungen schon direkt im Trailer gezeigt wurden. (Da lob ich mir die Technik die ein anderer Kumpel von mir nutzt: Er schaut sich NIE irgendwelche Filmtrailer an um so etwas zu vermeiden) Das einzige wo ich mir dachte "What the f*ck" war der nackte Asiate im Kofferraum. Der Asiate war auch meiner Meinung nach der interessanteste Charakter im ganzen Film. Ganz ehrlich, ich hätte lieber einen Film basierend auf den Typen gesehen als "Hangover".
Ich weiß nicht was es war, möglicherweise die zu hohen Erwartungen wegen den ganzen guten Bewertungen überall und dass alle Überraschungen durch die Trailer schon vorher bekannt gemacht wurden, aber mir kam "Hangover" vor, wie ein gewöhnlicher Durchschnittsfilm, der nichts besonderes aufzuweisen hat - und das im Hollywood-Look.
Ich jedenfalls finde "Hangover" nicht besonders toll und brauche ihn vorallem nicht in meiner DVD-Sammlung.

Ich vergebe 6 von 10 Punkten.

Faculty - Trau keinem Lehrer (1998) [Kurzkommentar]

Vor ein paar Tagen lief um Mitternacht im TV "Faculty - Traz keinem Lehrer". Ein amerikanischer Film mit unserem Lieblingshobbit Elijah Wood (Herr der Ringe) in der Hauptrolle und dem Regisseur von "Planet Terror", "Sin City" und "From Dusk Till Dawn" Robert Rodriguez.
Es geht um eine Schule, dessen Lehrer nach und nach von einem außeriridischen Parasiten befallen werden, der die Lehrer dann imitiert und sich weiterverbreitet. Nur eine kleine Gruppe von Schülern bemerkt etwas und macht sich bereit um den Aliens den gar aus zu machen.
Hört sich ja erstmal äußerst interessant an. Doch der äußere Schein trügt ganz krass.

Der Film ist in Wahrheit einfach nur ein billiger, schlechter und nicht annähernd so cooler Abklatsch von John Carpenters "The Thing".
Will man 2 Stunden seines Lebens verschwenden (die man auch mit besseren Filmen verbringen kann), der kann sich "Faculty" ansehen. Aber es lohnt eigentlich überhaupt nicht diesen Film zu sehen. Es sei denn man ist vielleicht ein Hardcorefan von Elijah Wood und will jeden seiner filmisch aufgenommen Schritte verfolgen. Ansonsten: FINGER WEG! Lieber zur ungeschnittenen Fassung von Carpenters "The Thing" greifen.